Immer grüner in der Grünen Hölle!

Als absolute Premiere in einem historischen Langstrecken-Rennen bringt das Institut für alternative Kraftstoffe „Green Mobility Future“ im ADAC-1000km-Rennen am 18. September 2021 gleich mehrere Rennteams und einen Großteil der Strecken- und Orgafahrzeuge mit Bio-Fuel als Hochleistungs-Kraftstoff zum Einsatz.

Mit dem deutlich CO²-reduzierten E20 – Bio-Fuel setzen zwei Rennteams im Starterfeld des Revivals des Langstrecken-Klassikers am Nürburgring in der „Grünen Hölle“ ganz bewußt auch grünen – also richtiger gesagt „alternativen Kraftstoff“  – ein.


Wie E-Fuel beim Klimaschutz hilft

Die Info-Tour über synthetischen Kraftstoff machte Station in Buchen.

Die Lühmann-Gruppe hat am Dienstagabend im Rahmen einer Deutschland-Tour an der Tankstelle Herm in Buchen über E-Fuel informiert. Bei diesem handelt es sich um synthetisch hergestellten, kohlendioxidneutralen Treibstoff. Mit diesem kann man fossile Treibstoffe ersetzen.


Erster Rettungs-Hubschrauber fliegt mit Bio-Kerosin

Neuer Meilenstein in der internationalen Luftfahrt: In München ist ein Rettungshubschrauber zum ersten Mal mit umweltfreundlichem Kerosin geflogen. Bei der Maschine handelte es sich um einen Helikopter der gemeinnützigen ADAC Luftrettung. Der Rettungshubschrauber des Typs Airbus H145 wurde an der Luftrettungsstation an der München Klinik Harlaching feierlich im Beisein des Vorstands der ADAC Stiftung sowie von den Geschäftsführern und Vertretern der Unternehmensleitung der ADAC Luftrettung, des französischen Triebwerksherstellers Safran Helicopter Engines, des Hubschrauberherstellers Airbus Helicopters und des Multi-Energie-Konzerns TotalEnergies mit Bio-Kerosin (Biokraftstoff) betankt.


Siemens Energy und Porsche treiben mit Partnern die Entwicklung klimaneutraler eFuels voran

Gemeinsam mit dem Sportwagenhersteller Porsche und einer Reihe von internationalen Unternehmen entwickelt und realisiert Siemens Energy in Chile ein Pilotprojekt, aus dem die weltweit erste integrierte und kommerzielle Großanlage zur Herstellung synthetischer, klimaneutraler Kraftstoffe (eFuels) hervorgehen soll. In der Pilotphase werden bereits 2022 etwa 130.000 Liter eFuels erzeugt.


Elektroauto-Wörterbuch: E-Fuels

Elektroauto-Skeptiker setzen auf E-Fuels, die konventionelle Verbrennungsmotoren sauber machen. Die Hoffnung wird sich wohl nicht erfüllen.

Sie sind der größte Konkurrent des E-Autos, wenn es um den CO2-freien Straßenverkehr geht: E-Fuels, mit Hilfe von Erneuerbaren Energien hergestellte Synthetik-Kraftstoffe. Vor allem Gegner und Skeptiker der E-Mobilität bringen den klimafreundlichen Ersatz für Mineralöl-Benzin und -Diesel immer wieder in Stellung. In der Regel sind das jedoch Scheingefechte.


Künstlichen Öko-Sprit im Tank

Es klingt wie eine Revolution auf dem Energiesektor. Durch E-Fuels, synthetisch hergestellte, klimaneutrale Kraftstoffe, könnte der CO2-Ausstoß sofort drastisch gesenkt werden.

"E-Fuels für Future" lautet der Titel der Kampagne, die gestern bundesweit gestartet wurde - auch bei Rödl Energie in Neumarkt. Dabei zeigte sich Stefan Rödl überzeugt, dass der Kraftstoff aus Ökostrom einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten wird. Denn er könnte sofort eingesetzt werden, in Verbrennungsmotoren ebenso wie in Wohngebäuden als Heizöl-Ersatz. Rödl forderte deshalb ein politisches Bekenntnis zur Technologieoffenheit im Bereich Wärme und Mobilität. Anstatt den Fokus einseitig auf die Förderung der Elektromobilität zu legen, sollten alle Ansätze berücksichtigt werden, die den Klimaschutz voranbringen.


E-Fuels-Infotour macht Stopp in Petersberg

Was sind E-Fuels eigentlich genau? Über die klimaneutralen flüssigen Kraftstoffe, die in herkömmlichen Pkw mit Verbrennungsmotor zum Einsatz kommen können, informiert die deutschlandweite E-Fuels-Infotour. Am 31. August legt sie einen Stopp in Petersberg ein. Interessenten sind eingeladen, sich an der AVIA Servicestation in der Breitunger Straße 2 einen Einblick in die Welt des zukunftsträchtigen Kraftstoffs zu verschaffen, der zum Beispiel auch in Pkw, Lkw, Flugzeugen oder Schiffen sowie als Brennstoffalternative in Ölheizungen genutzt werden kann.


FDP kontert Grünen-Vorschlag für Verbot von Kurzstreckenflügen

Die FDP spricht sich klar gegen ein Verbot von Kurzstreckenflügen aus, wie Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock es umsetzen will. „Wir wollen kein Mikro-Management des täglichen Lebens durch Frau Baerbock", sagt Marco Buschmann, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, dazu. Der Vorschlag sei ein klassisches Beispiel für den "Verbotsfetisch" der Grünen.


DLR zu Gast beim Fach­ge­spräch der Bun­des­tags­frak­ti­on Bünd­nis 90/ Die Grü­nen

Synthetische Kraftstoffe können einen Beitrag leisten, die CO2-Emissionen in der Luftfahrt zu reduzieren. Sie können damit einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Mit dem Potential und den aktuellen Herausforderungen der Nutzung synthetischer Kraftstoffe für den Flugverkehr setzte sich die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen am 6. März 2020 in einem Fachgespräch im Bundestag auseinander. Sie lud hierzu verschiedene Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Industrie ein.


Ingenieurtag behandelt Technologieoffenheit

Der 30. Ingenieurtag des VDI beschäftigt sich mit Lösungen zur Erreichung des 1,5-Grad-Klimaziels. auto motor und sport-Chefreporter Alex Bloch ist Referent bei einem Veranstaltungsteil über Mobilität.

Am 20. Mai 2021 findet der Deutsche Ingenieurtag statt. Diesmal digital. Die Veranstaltung soll im Zeichen des Klimaschutzes stehen. Die Ingenieure weltweit sehen sich in der Pflicht und arbeiten an der Realisierung des 1,5-Grad-Klimaziels. Wie das Klimaziel erreichbar ist, soll die übergeordnete Frage des Deutschen Ingenieurtags 2021 sein – in Diskussionen mit Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Ein Teil des Events (Breakout Session "Future Mobility") beschäftigt sich mit der neuer Mobilität. Prof. Dr. Ing. Lutz Eckstein, Leiter des Instituts für Kraftfahrzeuge (ika) an der RWTH Aachen ist einer der Referenten auf der Veranstaltung des Vereins der deutschen Ingenieure (VDI) und plädiert für Offenheit und Toleranz in den Diskussionen um neue Konzepte. Die Debatte sei viel zu stark ideologisch aufgeladen. Beispielsweise bei der Frage: Verbrennungsmotor oder Elektromotor? "Manche wollen am liebsten ganz grundsätzlich gar keine Autos mehr auf den Straßen sehen, andere sagen: Nur Wasserstoff ist die Lösung. Das ist die falsche Diskussion. Man muss eher fragen: Was sind die Anforderungen der Nutzer und welche Optionen und attraktiven Alternativen kann man für das jeweilige Nutzerprofil schaffen?"

Keine fossilen Treibstoffe mehr

Das eigentliche Problem sieht Eckstein im fossilen Brennstoff als Energieträger, auch beim Heizen zu Hause. "Wasserstoff in einem Verbrennungsmotor zu wandeln, kann also durchaus eine Option sein, in anderen Fällen könnte hingegen eine Brennstoffzelle sinnvoll sein. Man sollte in der Diskussion der Alternativen genauer hinschauen, warum sich wer in welchem Wirtschaftsraum für diese oder jene Technologie einsetzt".

Bei der Breakout Session 9 wird Eckstein mit auto motor und sport-Chefreporter Alex Bloch auf der virtuellen Bühne stehen. Bei "Future Mobility" geht es um Antriebstechnologien der Zukunft, im speziellen um batterieelektrische Autos, den Brennstoffzellenantrieb, Plug-in-Hybride und um Verbrenner mit verschiedenen Treibstoffen (Wasserstoff, Benzin, Diesel, Bioethanol, Gase, Efuels – siehe Bildergalerie). Session 9 findet am 20. Mai ab 16:15 Uhr statt.

 

Quelle: auto-motor-und-sport.de  Autor: gs/ams